WGT 2006, Agra, 04.06.2006 Leipzig
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| Wir beginnen unsere Odyssee durch Leipzig
im Hotel Sachsenpark, das wir ohne weitere Vorkommnisse entspannt am Sonntagmittag
erreichen. Wir sind in dieser Episode Bianca, Queeny, Daniela, Jo und
ich. |
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| Im Cine Star herrscht schon
reges Treiben. Viele Fans sind gekommen, die erwartungsvoll in einer ellenlangen
Schlange quer durch den Raum stehen. Es sind so viele, das die geplante
Stunde mal wieder überhaupt nicht ausreicht und maßlos überzogen
werden muss. Aber da die Lakaien sowieso für heute der letzte Termin
sind, ist das nur ein kleines Problemchen. |
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![]() Snails und Slati |
Nach dem auch der Letzte glücklich
sein Autogramm erhalten hat, macht sich unser kleines Trüppchen erst
mal auf in die Innenstadt, um einen Happen zu essen. Wir schlendern durch
die überfüllten Strassen, bis wir einen Italiener finden, wo gerade
zufällig ein Tisch frei wird an dem wir alle Platz finden. Es wird Zeit zurück zur Agra zu fahren. Dort ist ebenfalls die Hölle los. Aber dank Ina von Absolut-Promotion kommen Bianca und ich mit unseren Kameras unbehelligt durch alle Kontrollen. Die Location ist schon mehr als gut gefüllt, während „Clan OF Xymox“ auf der Bühne stehen. Der Sound ist leider wie immer ziemlich schlecht in der großen, alten Messehalle. Da noch ein paar organisatorische Kleinigkeiten geklärt werden müssen, bekommen zumindest Bianca und ich aber nicht viel davon mit, was vor und auf der Bühne passiert. |
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| Dann ist es endlich soweit, Deine Lakaien betreten unter tosendem Applaus fast vollzählig den Ort des Geschehens. Nur fast vollzählig, denn das Set startet mit dem wunderschönen „Falling“, bei dem Alexander ja erst kurz vor Ende des Liedes in Erscheinung tritt. Auf dem Fuße folgt „Over And Done“ mit seinen treibenden Beats, die zum Mittanzen einladen. Und da passiert es: Super-Gau! Ernsts Computer quittiert ihm den Dienst und stürzt ab. Große Augen bei den Beteiligten, aber da alle Profis sind, spielen sie einfach weiter – ohne Beats. Und wir hören heute zum ersten und einzigen Mal eine ganz besondere Version, die wirklich ganz exquisit klingt. |
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Wenn Alexander danach nichts in seiner Ansage erwähnt
hätte, wäre das den meisten Fans im Publikum nicht mal aufgefallen,
wie wir im nachhinein erfahren haben. Sie hätten es einfach für
eine neue Version gehalten, denn ab ca. der 7ten Reihe ist der Sound in
der Agra, wie schon erwähnt, eh ziemlich schlecht. Und von der Sicht
wollen wir gar nicht erst reden... Aber zurück zum Set. Jetzt sind wir natürlich gespannt, was uns heute noch so alles erwartet. Jaja, wir sind in Leipzig ;o) „Secret Hideaway“, „Don’t Wake Me Up” und der Klassiker “Dark Star” sind als nächstes dran und alles scheint wieder in Ordnung zu sein. Doch bei „Generators“ setzt die Elektronik wieder aus. Und auch hier werden wir Zeugen einer wunderbaren, unwiederbringlichen - ich nenn es mal halbakustischen Version, die ihren ganz besonderen Charme hat. Schade eigentlich, vielleicht sollten die Jungs genau so was mal einstudieren :o) |
| In diesem Stil geht es mit „Return“
weiter, wobei man hier die Sekunden nach dem Erklingen der ersten Töne
zählen kann, bevor das Publikum in rasenden Beifall ausbricht. Ich
werde wohl in Zukunft mal Wetten abschließen ;o) Nach den ruhigeren Tönen lassen Deine Lakaien es dann wieder voll krachen. „Through The Hall” ist nach der Tour zu einem Lieblingslied vieler Fans geworden, die dem Stück auf dem April Skies-Album nur wenig Beachtung geschenkt hatten. Es macht ja auch optisch viel her, wenn Robert an der Gitarre extatisch loslegt und Sharifa mitsamt ihrer Geige mit gewaltigen Sprüngen „abrockt“ :o) Mit dem ruhigen „Slowly Comes My Night” bekommen alle eine kleine Verschnaufpause. |
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Und weil wir schon bei besonderen Versionen sind, bekommt
das folgende „Heart Made To Be Mine“ heute mal einen ganz anderen
Schluss verpasst. Gewollt oder nicht, wir wissen es nicht, aber es klingt
einfach nur gut! Mit « Colour-Ize » endet dieses wirklich ganz besondere Konzert erst einmal. Doch das Publikum verlangt sofort lautstark nach mehr. Und so gibt es nach einer kleinen Pause „Where You Are“ in der beliebten Acoustic-Version. Und ganz am Ende und zu sehr später Stunde werden die Fans noch mit dem Evergreen schlechthin „Love Me To The End“ beglückt. Auch bei diesem Stück werde ich in Zukunft wetten, wann der tosende Beifall nach erklingen der ersten leisen Klaviertöne einsetzt ;o) |
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Dea
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© für alle Fotos: Dea Pirlich |
zu den Colour-Ize-Konzertfotos
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